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Zielgruppen
Das Curriculum beschreibt die länder- und institutsübergreifenden Standards der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, Wien. Die Durchführung variiert nach Ausbildungsträger und länderspezifischen Anforderungen und Gegebenheiten.
 
Zielgruppen und Aufnahmebedingungen
 
Diese Ausbildung qualifiziert für eine existenzanalytisch-logotherapeutische Beratung und Begleitung - somit für den Bereich der "Lebensberatung". Dabei geht es vor allem um die Begleitung von Menschen, die sich in Krisen, Konfliktsituationen, Orientierungsnöten oder fixierten Verhaltensmustern (unter Umständen mit leichten bis mittleren neurotischen Störungen) befinden. Weiterhin vermittelt die Ausbildung gezielte Hilfestellungen für den Umgang mit schweren Leidsituationen.
 
Aufgrund der spezifischen Anthropologie und ihrer Ausrichtung auf existentielle Fragestellungen werden die Basisvariablen für eine persönlich erfüllte und authentische Lebensgestaltung vermittelt. Diese kommt neben den genannten Problemstellungen insbesondere auch in der Pädagogik sowie der Erwachsenenbildung oder in der Arbeit mit Kindern als Prophylaxe und Psychohygiene zum Tragen, und findet immer mehr auch im Wirtschaftsbereich (Management und Personalwesen) Anwendung.
 
Die Ausbildung stellt ein berufsbegleitendes Fortbildungsangebot dar, das sich hauptsächlich an Personen richtet, die im Sozialberuf oder in den Humanwissenschaften tätig sind: Pädagogen, Seelsorger, Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Pflegeberufe, Erzieher, Managementtrainer. Sie wird auch gerne nur zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung ohne berufliche Ziele besucht.
 
Die Aufnahme erfolgt nach (mindestens) einem Vorstellungsgespräch bei einem Ausbildner. Die meisten Institute binden die Zulassung zu den Seminargruppen außerdem an ein "Aufnahmewochenende". Das erste Ausbildungswochenende dient der Einführung, dem Kennenlernen und der endgültigen Aufnahme in die Ausbildung.
Die Ausbildung in existenzanalytischer Psychotherapie hat ein eigenes Curriculum. Ein Überwechseln ist in manchen Ländern aufbauend möglich, wie weiter unten ausgeführt wird.
 
 


Besondere Ankündigung

"Wo ein Wille - da ein Weg!? Vom Wollen und Lassen in Therapie & Beratung" lautet der Titel des Internationalen Kongresses der GLE-I, der vom 27. - 29. April 2012 in Wien (Museumsquartier) stattfindet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.existenzanalyse.org.

Die nächste GLE-D-Jahrestagung findet zum Thema "Konfrontation - Herausfordern zur Stellungnahme" am 15.09.2012 in Hannover statt.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.gle-d.de
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