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Die Ausbildung in Logotherapie und existenzanalytischer Beratung gliedert sich in zwei große Abschnitte, die in einzelne Module unterteilt sind: > Grundausbildung > Supervision I. Grundausbildung Module A, B und C: 360 Ausbildungsstunden in zweieinhalb Jahren Die Grundausbidung hat den thematischen Schwerpunkt in der Vermittlung der existenzanalytisch-logotherapeutischen Anthropologie und im Umgang mit existentiellen Grenzsituationen und Krisen (Sinnlehre; Existenzlehre). Es geht um die Frage nach dem Wesen des Menschseins und des Personseins; um die existentielle Motivation; um die Auswirkungen und Symptome existentiellen Scheiterns. Die beruflich-praktische Relevanz des Grundkurses liegt im Bereich der Prophylaxe, der Lebenshilfe, der Krisenintervention, der supportiven Beratung und Begleitung und der Motivation. Die Grundausbildung gliedert sich in drei aufeinander folgende Module: Modul A (150 Stunden/7 Wochenenden pro Jahr): Sinnorientierte Beratung Anthropologische Grundlagen der Existenzanalyse und Logotherapie Beratung und Begleitung von Menschen mit Sinn- und Orientierungsfragen, in Krisen und Konflikten, in Lebensübergängen, in der Sterbe- und Trauerbegleitung existentiell-personale Gesprächsführung Modul B (150 Stunden/7 Wochenenden pro Jahr): Persönlichkeitsspezifische Beratung Existenzanalytische Motivations- und Emotionstheorie in ihrer Bedeutung für die Persönlichkeitsentfaltung, zur Prophylaxe und Psychohygiene Personale Grundmotivationen Phänomenologie der ängstlichen, zwanghaften, depressiven und histrionischen Störungen sowie der Suchterkrankung Modul C (60 Stunden/3 Wochenenden): Anleitung zur Praxis und Lehrsupervision Existenzanalytische Krankheitslehre Logotherapeutisch-existenzanalytische Zugänge zu neurotischen Störungen wie Angst, Zwang, Depression, histronische Störungen und Suchterkrankungen II Supervision Modul D (90 Stunden fallbegleitende Supervision) In diesem Ausbildungsabschnitt geht es um die spezielle Supervision der Beratungstätigkeit. Die Absolventen stellen in der Gruppe vor, wie sie in den einzelnen Beratungssituationen vorgegangen sind und dabei die erlernten Vorgangsweisen und Methoden zur Anwendung gebracht haben. Die Supervision soll spätestens im dritten Ausbildungsjahr beginnen. Sie erstreckt sich erfahrungsgemäß über ein bis eineinhalb Jahre. Die Supervision ist sowohl in kleineren Untergruppen (in der Regel zu 5 Personen) wie auch als Einzelsupervision zu absolvieren. Darin soll die Arbeitsweise und der Beratungsstil reflektiert werden, wobei auch Schwierigkeiten und Probleme aus der Beratungssituation zur Sprache kommen. Für den Abschluss der Fallsupervision ist erforderlich, dass der reflektierte Einsatz von existenzanalytisch-logotherapeutischer Beratung und Begleitung deutlich wird.
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