Existenzielles verstehen – Bedeutsames erfassen

  • Beginn 25. Januar 2020
  • Ort Hannover
  • Leitung Helmut Dorra
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Der Existenzanalyse ist daran gelegen, Antworten zu finden auf die Frage, wie unser Leben im Alltag der Welt und im Miteinander der Menschen gelingen kann.

Die existenzanalytische Praxis ist dabei methodisch-phänomenologisch geleitet durch eine dialogische Gesprächsführung, um den Menschen in seiner existenziellen Daseinsweise zu verstehen. Auf diesem Weg des Verstehens fragt sie nach dem subjektiven Erleben wie nach den Beweggründen eines Menschen in seinem geschichtlichen Kontext, damit ihm deutlich werden kann, was ihm in der Wechselwirkung mit seiner Welt wesentlich ist und somit Bedeutung für sein Leben gewinnt.

Mit diesem Symposium wollen wir eine bewährte Tradition weiterführen und zu Vorträgen, Podiumsdiskussion sowie zum begegnenden Dialog einladen. Es dient der Differenzierung und Weiterentwicklung der existenzanalytischen Theorie und Praxis. Hermeneutische Zugänge, die Verhältnisbestimmung von Existenz und Ich-Struktur sowie eine Differenzierung des Verständnisses von Personsein stehen im Zentrum der diesjährigen Fragestellungen.

Dr. Christoph Kolbe
Existenz und Struktur – Möglichkeiten personaler Lebensgestaltung

Helmut Dorra
Menschen verstehen – Hinweise zur hermeneutischen Phänomenologie

Prof. Dr. Jürgen Kriz
Beschreiben und Erleben – zur Komplementarität von Verstehensperspektiven

Zeit und Ort
Samstag, den 25.01.2020, 10 bis 17 Uhr
Leibnizhaus, 30159 Hannover, Holzmarkt 4-6
Kosten: € 155,- inkl. MwSt.

Die Anmeldung kann online oder formlos per Email an akademie.hamburg@existenzanalyse.com erfolgen. Bitte geben Sie Ihren Namen, Post- und Emailadresse an.

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6. Norddeutsches Symposium zur Existenzanalyse